Besichtigung des evangelischen
Gemeindezentrums in Moosburg
Die Klasse 11a des Karl Ritter von Frisch Gymnasium besuchte am Dienstag (08.01.2002) das Gemeindezentrum der Evangelischen Kirche in Moosburg. Eine Schülerin stellte Frau Betz und der Klasse die Geschichte der evangelischen Kirche in Moosburg dar:
Geschichtliche Informationen über Evangelische gibt es in Moosburg seit 1852 1910 waren 49 Mitglieder in der Gemeinde, 5 Jahre nach Kriegsende waren es wegen der starken Zuwanderungen bereits 947, heute sind es etwa 3500 1950 wurde Moosburg ein eigenständiges Vikariat von 1947-72 fanden die Gottesdienste in der Johanneskirche in Moosburg statt. 1960 wurde eine ehemalige Baracke gekauft und umgebaut. 1972 sollte für die Instandhaltung der Johanneskirche eine Summe von 1 Million DM von der evangelischen Gemeinde entrichtet werden. Diese Summe war unbezahlbar. Die Gottesdienste wurden in das Gemeindehaus verlagert. Das Gemeindehaus wies Mängel in der Bausubstanz auf Ab 1980 Bemühungen um eigene Kirche Bereits 1984 begann der Kirchenvorstand mit der Planung eines Zentrums mit eigener Kirche. 1997 stimmte das Landeskirchenamt dem Neubau zu. Für den Bau verantwortlich war die Architektin Ute Grindl. Im Mai 1999 wurde die ehemalige Baracke abgerissen. Die Gottesdienste fanden in der Bauzeit wieder in der Johanneskirche statt Am 17.09.1999 fand die Grundsteinlegung statt. Am 01.06.2000 beim 50-jährigen Bestehen wurde das neue Gemeindezentrum eingeweiht
Zum Bau:Kosten rund 2,4 Millionen DM (davon 900.000 Eigenkapital) Die Lage und Form des Grundstücks war für einen Kirchenbau problematisch festgelegtes Raumprogramm viele Wünsche der Kirchenmitglieder Nach diesen ausführlichen Schilderungen sah sich die Klasse die Fenster der Kirche an und war über deren Modernität erstaunt: Sie zeichnen sich durch Farbenpracht und zahlreiche geometrische Formen aus und stellen nacheinander
die Ursuppe
die Erschaffung von Adam und Eva
den Sündenfall und die Vertreibung aus dem Paradies
die Sintflut
den Turmbau zu Babel
Mose und das verheißene Land
die Verkündigung
die Bergpredigt
den Karfreitag und Ostern, sowie Pfingsten
und die Apokalypse dar.Zu guter Letzt wurde noch über die Unterschiede im Kirchenbau zwischen katholischen und evangelischen Kirchen gesprochen und damit war der einstündige Klassenausflug beendet
Eva Kastl